... und ist heute als ehrenamtlicher WohlfĂŒhl-Botschafter unterwegs.
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Jedem Ort sein Wesen.
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Beim Vier-Tore-Fest kam am Wochenende in Neubrandenburg eine Menge zusammen. Ăberall in der Innenstadt prĂ€sentierten sich die BĂŒrger in ihren Nischen: Tanzverein, Sportverein, Musik, Kunst, Imkerei oder Literatur â alle hatten etwas zu zeigen und prĂ€sentierten es auf BĂŒhnen, an StĂ€nden, in Hinterhöfen, auf der StraĂe, in den Toren oder an der Stadtmauer. Dort wurde sogar Brot gebacken, eine slawische Brandgrube ausgehoben und ein frĂŒherer Museumsleiter stocherte in einem Topf mit frisch destilliertem Teer herum. Jeder hat so sein Hobby, nech? đ” Das Stadtfest war eine Gelegenheit, die Heimat ganz neu kennenzulernen. Wie wir hörten, waren sogar Fortgezogene dabei und bekamen beim Welcome Center Tipps, wie sie wieder in der Region heimisch werden können. đ§° Der Neubrandenburger Heiko KĂŒhl war am Wochenende wieder mit seinem Smartphone unterwegs und dokumentierte das Vier-Tore-Fest auf seinem Instagram-Account @welove_neubrandenburg. Bereits seit einiger Zeit tritt Heiko bei Instagram als eine Art ehrenamtlicher WohlfĂŒhl-Botschafter fĂŒr Neubrandenburg auf. Er will die Ecken zeigen, in denen etwas Spannendes passiert. Mehr ĂŒber Heiko und seine Fotos erfahrt ihr weiter unten in diesem Newsletter. đ Weitere Themen in dieser Ausgabe:
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Haltet euch wuchtig! â Simon und Caroline
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đłïž Die Nachricht zur Wahl | | | |
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Was die Parteien fĂŒr die Dörfer planen
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| Alle Parteien bieten im Landtagswahlkampf ein Rezept an, um das Leben in den Dörfern zu verbessern. Die Unterschiede stecken oft im Detail oder in besonderen Ideen. | | | |
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Neue Firma produziert bald bis zu 20 Tonnen tÀglich
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| Neues Werk fĂŒr frische Lebensmittel nimmt Fahrt auf: An der A24 startet Ifri bald schrittweise die Produktion â zunĂ€chst mit rund 80 BeschĂ€ftigten. | | | |
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LegendÀrer Eispavillon wieder auf | | | |
| Den halben Sommer gab es am Eingang zum Kulturpark nichts zu holen: Der Eispavillon war geschlossen. Zum Saisonende wollen die Betreiber jeden Tag die Kugel rollen. | | | |
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Kaffee, der neue ArbeitsplÀtze schafft | | | |
| Wer morgens einen Schluck NescafĂ© trinkt, hat bald noch mehr Schwerin in der Tasse. Der Weltkonzern baut seinen Standort aus und schafft Jobs â trotz eines unliebsamen Nachbarn. | | | |
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Kreisverkehr mit besonderer BrĂŒcke | | | |
| Dem Kreisverkehr an der L35 in Jarmen steht nach einem Jahr Bauzeit die offizielle Freigabe bevor. Verbunden ist er mit der Errichtung einer besonders beleuchteten neuen BrĂŒcke. | | | |
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đ©ââïž Wir von hier | | | |
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Warum eine Ărztin im Internet Nacktbilder verkauft
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| Sie hat gerade ihr Medizinstudium abgeschlossen, arbeitet aber nicht in der Klinik: Eine Greifswalder Ărztin setzt stattdessen auf OnlyFans. Dahinter steckt ein ungewöhnlicher Plan. | | | |
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âIch hatte Angst, diese Bilder nicht mehr loszuwerdenâ | | | |
| Der Netflix-Film â23.000 Lebenâ basiert auf einer wahren Geschichte, an der auch eine Frau aus Sassnitz beteiligt war. | | | |
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| An welchem Hafen ist unsere Kollegin vorbeigeradelt? Foto: Anja Bölck | | | |
Unsere Kollegin Anja Bölck war auf einem bekannten Radweg unterwegs und beeindruckt von diesem Hafen. âUnter der BrĂŒcke, auf der wir standen, schwamm ein Biber durchâ, schwĂ€rmt sie. Doch wo war das? Kleiner Tipp: Die Anlage liegt in Ludwigslust-Parchim und war frĂŒher ein Kornspeicher, der nahe dem Ortskern der Festungsstadt liegt. Ăber eure Geschichten und Lösungen freuen wir uns an heimweh@nordkurier.de. đ Lösung des RĂ€tsels der vergangenen Ausgabe Die historische KlappbrĂŒcke haben viele von euch erkannt. âDer schönste Ort in meiner Geburtsstadt Greifswald und Lieblingsmotiv meiner Mutti. Ganz besonders schön, wenn sie aufgeklappt ist. Ăbrigens passiert dies immer noch mehrfach am Tag per Handâ, wusste Constanze zu berichten. Jutta freut sich jede Woche auf den Newsletter und auf das BilderrĂ€tsel und rĂ€t immer sehr gern mir. Sie schrieb aus Magdeburg und wusste ebenfalls einige Fakten: âHeute mĂŒsste es sich um die 1887 erbaute Wiecker ZugbrĂŒcke im Osten der Hansestadt Greifswald handeln. Sie verbindet ĂŒber den Ryck die Ortsteile Wieck und Eldena. Wenn es die Zeit erlaubt, gibt es bei den Besuchen meiner seit zehn Jahren in Greifswald lebenden Kindern einen Spaziergang ĂŒber die BrĂŒcke und am Flussufer entlang. Es ist immer wieder gigantisch, wenn die ZugbrĂŒcke geöffnet beziehungsweise geschlossen wird. Nicht nur fĂŒr Kinder ein Erlebnis. Auch ich schaue gern zu.â Bei Hartmut kamen ebenfalls Erinnerungen auf: âAls ich noch in Wolgast gewohnt und gearbeitet habe, bin ich sehr oft zum Hafenfest Gaffelrigg nach Greifswald gefahren, aber es lohnt sich auch, Wiek zu anderen Jahreszeiten zu besuchen.â Simone aus Bayern, Diana aus MĂŒnchen und Christin lagen ebenfalls richtig. Mehr zu erzĂ€hlen hatten sie aber nicht. | | | |
đ§ą Heiko gab fĂŒr seine Heimat einen Traum auf | | | |
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| Ein Instagram-Projekt zeigt eine Stadt neu: Alltag, Kultur, Lebendigkeit statt Dauernörgelei. Der Macher bringt seine Erfahrungen als Hobbyfotograf mit ein. Unsere Praktikantin Lena HÀnke hat ihn getroffen. | | | |
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| Heiko KĂŒhl in der TurmstraĂe in Neubrandenburg. Foto: Lena HĂ€nke | | | |
Was findet gerade in Neubrandenburg statt? Heiko KĂŒhl zeigt es auf seinem Instagram-Konto @welove_neubrandenburg, das er seit Ende 2022 bespielt. Der 55-jĂ€hrige Hobbyfotograf will ĂŒberall dabei sein, wenn etwas passiert in der Vier-Tore-Stadt. Soziale Medien sind sein Hobby Zwar ist er nicht in der Stadt geboren, zog aber schon als Baby her. âSolange ich denken kann, bin ich Neubrandenburgerâ, sagt Heiko. Seine ganze Biografie spiele sich hier ab von Schule bis hin zur Ausbildung und Berufsleben. Der 55-JĂ€hrige arbeitet neben seiner TĂ€tigkeit in den Sozialen Medien als Kundenberater. Zwischenzeitlich trĂ€umte Heiko in seiner Jugend davon, in eine gröĂere Stadt zu ziehen. Da aber seine Familie, Freunde und Arbeit hier sind, sieht er bis heute keinen Grund die Stadt zu verlassen. In den vergangenen Jahren nahm Heiko dabei eine VerĂ€nderung in Neubrandenburg wahr: âEs ist deutlich lebendiger geworden, als wĂŒrde eine neue Generation die FĂ€den in der Hand haben.â Diese Entwicklung spiegelt sich auch in seinen BeitrĂ€gen ĂŒber neue Veranstaltungen und Angeboten wider. Rund zwei Stunden investiert Heiko tĂ€glich in âWe Love Neubrandenburgâ fĂŒr die Suche nach Themen, das Fotografieren, Bearbeiten und Veröffentlichen der BeitrĂ€ge. Mit seinem Berufs- und Privatleben lĂ€sst sich dieser Aufwand nur dank seines Partners vereinbaren. Dabei plant er keine Kommerzialisierung des Kontos, da es fĂŒr ihn weiterhin ein Hobby ist. âIch bin ein Freigeist und ich mache das so, wie es aus mir heraussprudeltâ, erklĂ€rt Heiko. Sein Ziel sei es, positive Energie und gute Laune mit den BeitrĂ€gen zu vermitteln. Neubrandenburg zwischen Amsterdam und London Bevor der 55-JĂ€hrige das Konto startete, veröffentlichte er Handyfotografien auf seinem kommerziellen Instagram-Konto @elfestivalito. Schon dort wĂ€hlte er Neubrandenburg als wiederholendes Motiv. Mit dem Erfolg des Instagram-Kontos erreichte er, dass Fotos von der Vier-Tore-Stadt den gleichen Erfolg wie Bilder von Amsterdam oder London erlebten. Aufgrund des Wandels der digitalen Plattformen von Bildern zu Videos, Netzwerken und Informationen war sein Konto nicht mehr gefragt, woraufhin er mit âWe Love Neubrandenburgâ begann. Dabei wollte er der, wie er es sagt, NegativitĂ€t rund um die Montagsdemonstrationen zum Ende der Corona-Zeiten entgegenzuwirken: âEs gab es Menschen, die immer montags auf die StraĂe gegangen sind, die haben laut Krawall gemacht und schlechte Stimmung verbreitetâ, sagt Heiko: âWir benötigten positive Signale.â ZunĂ€chst startete der Hobbyfotograf das Projekt gemeinsam mit einer weiteren Person, angesichts verschiedener Ansichten zur DurchfĂŒhrung trennten sich die Wege schlieĂlich. Seine Idee hinter dem Konto ist es, Unternehmen und Veranstaltungen in Neubrandenburg beim Start zu helfen, damit sie danach alleine auf den digitalen Plattformen weitermachen können. Smartphone statt analoger Kamera Obwohl er mit einer analogen Kamera in seinen Zwanzigern gestartet hat, benutzt Heiko inzwischen sein Mobiltelefon fĂŒr Bilder. Die analoge Fotografie sei zu viel Aufwand, weshalb er sein Handy, was er ohnehin immer dabeihabe, bevorzugt. FĂŒr Heiko spielt sich die meiste seiner Lebenszeit in der Innenstadt ab, weshalb diese vieler seiner Fotomotive, wie das Haus der Kultur- und Bildung oder den Marktplatz, prĂ€gt. Oft sucht er nach Spiegelungen in PfĂŒtzen, AutodĂ€chern oder Fenstern. Zuletzt prĂ€sentierte der 55-JĂ€hrige seine Bilder in der Ausstellung âDas GefĂŒhl von Zuhauseâ in der Galerie am Hafen, gemeinsam mit Malereien des ukrainischen KĂŒnstlers Vladyslav Popereka. Die Besucher konnten dort Motive zum Thema Heimat betrachten. Im September stellt er in der Galerie am Hafen wĂ€hrend des Kulturherbstes in einer Ausstellung zum Thema Vielfalt aus, sowie Ende September, wieder mit anderen Fotos, in der gegenĂŒberliegenden Halle 8 beim âStudio am Seeâ-Festival.
Im kompletten Artikel auf nordkurier.de findet ihr auch ein Interview mit Heiko, der euch im Video durch seine Ausstellung fĂŒhrt. | | |
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Liebe Newsletter-Gemeinschaft,
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| wir freuen uns, dass uns Heiko seine Geschichte erzĂ€hlt hat. Bestimmt hast du auch etwas zu berichten, das gut in diesen Newsletter passen könnte. Wie ist es dir fern der Heimat ergangen? Warum hast du damals den Nordosten verlassen? Wie hĂ€ltst du Kontakt zu den Leuten von frĂŒher? Oder bist du etwa zurĂŒckgekehrt? Schreib uns doch einfach an die bekannte Adresse: heimweh@nordkurier.de. | | | |
đŁ Veranstaltungsausblick | | | |
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Marteria beim âgeilsten Dorffest Ostdeutschlandsâ
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| Beim Wasted in Jarmen ĂŒberlĂ€sst Feine Sahne Fischfilet die BĂŒhne dem befreundeten Musiker. Kurzfristig mit dabei ist auch ein bekannter Komiker. | | | |
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Ines Geipel ĂŒber den Mythos Buchenwald | | | |
| Seit Jahren setzt sich Ines Geipel kritisch mit der DDR-Geschichte und ihrer Rezeption auseinander. Frank Wilhelm sprach mit der Publizistin ĂŒber ihr aktuelles Buch, mit dem sie auch nach MV kommt. | | | |
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Magical Mystery Band in Userin | | | |
| Beatles, Pink Floyd und jede Menge Erinnerungen: Am 4. September um 19 Uhr steht The Magical Mystery Band im Kulturstall Userin auf der BĂŒhne. | | | |
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Schöne Erntefeste in der Region | | | |
| Kuhfladen-Bingo, BierkrugschieĂen, Schwein am SpieĂ, Kremserfahrten: Zwischen Spornitz und Rostock steigen diese knackigen Erntefeste | | | |
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Ihr wollt weitere Ausflugstipps zu Musikevents, Ausstellungen und Festen? Kein Problem: Weitere Veranstaltungen im Nordosten findet ihr nun auch auf dem Veranstaltungskalender auf nordkurier.de. | | | |
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Zu guter Letzt
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Wie fandet ihr diese Ausgabe? Ihr könnt diese Mail auch an Weggezogene, Dagebliebene, Verwandte, Ostsee- und Seenliebhaber, KĂŒstenkinder, Freunde, Meckelbörger, Hinterpommern und Bekannte weiterleiten, wenn euch dieser Newsletter gefallen hat. Denn Weiterempfehlungen sind bekanntlich das gröĂte Lob. Link zum Abonnieren: www.nordkurier.de/heimweh Ihr habt sonst noch Fragen, Ideen oder Anregungen? Dann schreibt uns unter heimweh@nordkurier.de. Wir freuen uns immer ĂŒber eure RĂŒckmeldungen!
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| Das Titelbild von Simon Voigt zeigt einen Schnappschuss vom Vier-Tore-Fest in Neubrandenburg. | | | |
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