🫎 Anni atmet auf, zurück in MV zu sein
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Liebe Fortgezogenen, liebe Rückkehrer!
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Ein paar schöne Erinnerungen an den Tollensesee, darunter auch oben stehendes Titelfoto, hat uns in dieser Woche unser Leser Holger Kaatz geschickt, der inzwischen in Dresden lebt und von dort sonnige Grüße sendet. „Immer wieder mal gerne“, sei er in der Vier-Tore-Stadt, auch wenn seine alte Heimat weiter Westlich in der Mecklenburgischen Schweiz liegt. 🌞 Holger kam darauf, weil wir hier vor einer Woche über eine Umfrage geschrieben hatten: Die Stadt will wissen, was die Menschen von Neubrandenburg halten und ruft dabei gezielt auch Weggezogene auf, sich zu beteiligen. In diesem Artikel steht mehr dazu, dabei auch ein Link zur Teilnahme. ✅ Menschen, die inzwischen in anderen Regionen leben, können uns sicher auch bei dieser Frage helfen, die vor ein paar Tagen die Redaktion beschäftigte: Heißt es Heidelbeere oder Blaubeere? Welcher Begriff ist bei euch geläufig? Oder ist es dieselbe Frucht? Anlass waren mehrere Artikel über Pflückmöglichkeiten in der Region, dazu steht weiter unten mehr. 👇 Das Fachblatt „Mein schöner Garten“ schreibt zu der Frage übrigens: „Es handelt sich tatsächlich um zwei Bezeichnungen für ein und dieselbe Frucht – je nach Region werden die Beeren entweder Blau- oder Heidelbeeren genannt.“ Unterschiede werden aber häufig im Gartencenter gemacht: „Bei den angebotenen Beerensträuchern handelt es sich fast immer um sogenannte Kultur-Heidelbeeren, die aus der Nordamerikanischen Blaubeere (Vaccinium corymbosum) gezüchtet wurden. Sie sind mit den heimischen Wald-Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) also nicht so eng verwandt, wie häufig angenommen wird. Zudem sind sie wesentlich wüchsiger und großfrüchtiger als diese.“ Nun wissen wir also bestens Bescheid und sagen guten Appetit! 😋 Weitere Themen in dieser Ausgabe:
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| ● | Zurück in MV: Anni atmet auf | |
Haltet euch wuchtig! – Simon und Caroline
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Auf dem Berg der Sonnenanbeter
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| Am Abend der Sonnenfinsternis versammelten sich dutzende Beobachter auf einem Berg bei Neubrandenburg und schauten zu. Ein Rundgang zwischen den Glücklichen. | | | |
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Hier in Brandenburg sieht es so aus wie in Südfrankreich
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| Wilhelmine (16) zeigt die schönsten Ausflugstipps in der Uckermark. Heute: Lavendelernte in Grimme bei Brüssow. | | | |
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So schmeckt der Sommer: Fruchtig, süß und knackig
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| Vor einem Jahr kaufte ein Schleswig-Holsteiner Landwirt das Gut Rottmannshagen und hat die Blaubeeren-Plantage verjüngt. Noch eine Woche kann hier gepflückt werden. | | | |
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Speedway-Fans reisen durch Europa | | | |
| Speedway-Fans erleben in Polen, wie groß der Sport dort ist. Nächster möglicher Halt für die Teterower Gruppe: Vojens oder Torun. Immer dabei: ihre Fahne aus der Heimat. | | | |
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Festival vor großer Veränderung | | | |
| Das 3000 Grad Festival verlässt seine spektakuläre Kieskuhle in Feldberg mit heißen Bässen, Show und viel Spaß. 2027 wird es an anderer Stelle stattfinden. | | | |
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Neue Peenestrombrücke zeigt sich | | | |
| So wie die Rügenbrücke für Rügen könnte sie ein neues Wahrzeichen Usedoms werden: Der Bau der neuen Peenestrombrücke läuft. Es wird sogar an die Tiere gedacht. | | | |
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Werner (50) will eine Dorfkneipe mit KI-Hilfe sanieren
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| Ein Hobbymusiker setzt moderne Technik für die Erstellung von Dorfhymnen und Anlasssongs ein. Damit trifft der zweifache Vater einen Nerv. Er hofft, dass sich damit Geld verdienen lässt. | | | |
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Sandra hat sich durchgesetzt | | | |
| Sieben Bewerber gab es, eine hat sich durchgesetzt: Sandra Nachtweih wird Vize-Bürgermeisterin in Prenzlau – und berichtet von den Herausforderungen und Zielen im neuen Amt. | | | |
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Besser-Wessi an der Ostsee | | | |
| Ein neuer Ort, ein neuer Blick: Diese Kolumne sammelt Beobachtungen eines Neu-Rostockers – freundlich, ehrlich und ohne Schönfärberei. | | | |
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| Ein Riese soll diesen Stein geworfen haben. (Foto: Birgit Langkabel) | | | |
Bei einer Wanderung auf der Grünen Runde hat unsere Kollegin Birgit diesen Findling fotografiert. Der Sage nach soll er von einem zornigen Riesen aus einem benachbarten Dorf dorthin geschleudert worden sein, verfehlte sein Ziel, eine Mühle, jedoch knapp. Im Zweiten Weltkrieg traf ihn eine Granate, wovon er ebenfalls Spuren trägt. Wo könnte das sein? Antworten und Anekdoten gehen wie immer an heimweh@nordkurier.de. Lösung des Rätsels der vergangenen Ausgabe Vor einer Woche hatte uns Rita eine Kirche in Sellin gezeigt: „Genau handelt es sich um die Katholische Pfarrei St. Bernhard Stralsund-Rügen-Demmin, Maria Meeresstern Sellin.“ in ihrem Urlaub ist sie öfter dort vorbeigekommen und befand, dass es einfach eine schöne Kirche ist. Vielleicht solltet ihr euch die Ecke auch einmal ansehen, denn leider gab es in dieser Woche keine richtige Antwort auf unser Bilderrätsel. | | | |
🫎 Anni atmet auf, zurück in MV zu sein | | | |
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| Auswandern klingt nach Traum, kann aber anders enden. Anni kehrt nach zehn Jahren in Schweden zurück und beschreibt hier im Gespräch mit unserer Reporterin Ines Markgraf offen, warum ihr Mecklenburg wieder Heimat ist. | | | |
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| Anni feierte kürzlich Mitsommer in Schweden. (Foto: Ines Markgraf) | | | |
2006 lernte Anni ihren späteren Mann Erik auf der Fanmeile der Fußball-WM in Berlin kennen. Euphorische Fans schwärmten vom Sommermärchen, und Deutschland galt als „Sieger der Herzen“, doch Italien holte den Titel. Für Anni, die in Mönchshof (Mecklenburg-Vorpommern) aufwuchs, begann damals ein neues Kapitel: Der Mann, den sie kennen und lieben lernte, „entführte“ sie nach Schweden. 2012 wanderte sie aus. „Wir hatten dort ein schönes Haus auf dem Land, ein rotes Häuschen mit zwei Pferden und drei Katzen. Das war total schön“, erzählt die 41-Jährige. Dann kam der Moment, der alles veränderte: Nach 15 Jahren verließ er sie, und Anni traf die Entscheidung, wieder nach Deutschland zurückzugehen. „Ich hatte die ganze Zeit Heimweh“, resümiert sie. Kein Anschluss gefunden Auch wenn viele Menschen Schweden als Traum-Auswandererland darstellen, war es das für Anni nicht. Sie bedauert, dass sie keinen richtigen Anschluss fand – und das trotz ihrer schwedischen Sprachkenntnisse, die sie an der Volkshochschule erwarb, und ihrer offenen Art. „Die waren toll, aber auch sehr oberflächlich. Ich habe ganz oft gehört, wie sie sagten: Anni, du bist aber immer direkt und so ehrlich. Und sie waren immer ganz geschockt, dass ich einfach aussprach, was ich gerade dachte.“ Oft fragte sie sich, warum die Schweden so sind. „Sie haben ihr Leben lang gelernt, Konflikten aus dem Weg zu gehen, und sie sehen immer das Positive in allem. Das ist zwar sehr lobenswert, aber auch wenig authentisch.“ Wer einen festen Job hat, bekommt auch einen Hauskredit In Schweden fand Anni immer einen Job. Ihr Vorteil: Sie sprach Deutsch, Englisch und Schwedisch. Sie arbeitete hauptsächlich im Kundendienst, oder als Verkäuferin im Innendienst. „Arbeitgeber boten mir diese Stellen immer an, und ich habe gut verdient.“ Durch die Jobs erhielt das junge Pärchen einen Kredit für sein Haus. „Das ist ganz cool an Schweden: Man kann sich als junger Mensch relativ schnell ein Haus kaufen. Hat man einen festen Job, vergibt die Bank schon einen Kredit. Das geht ganz einfach. Hier ist das, glaube ich, ein bisschen schwieriger.“ Das Heimweh überwog Ihr Mann hätte vielleicht zugestimmt, ein paar Jahre in Deutschland zu wohnen. „Dazu ist es aber nicht mehr gekommen.“ Sie wollte in Schweden keinen neuen Mann suchen und fuhr heim – zu ihrer damals noch lebenden Mutter, zu ihrer Familie und zu Freunden. „Ich habe gemerkt, da möchte ich nicht mehr sein. Und das war die richtige Entscheidung.“ Anni wohnt jetzt im Haus ihrer verstorbenen Mutter. In Rechlin arbeitet sie in der Touristeninformation und ist zuständig für das Marketing. „Hier ist es fast wie in Schweden. Nur haben wir weniger rote Häuser, und nicht jeder besitzt ein Haus am See. Ich wohne neben dem Naturschutzgebiet und begegne vielen verrückten Tierarten.“ Die komplette Geschichte von Anni mit vielen Fotos und einem Videointerview findet ihr auf www.nordkurier.de | | |
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Liebe Newsletter-Gemeinschaft,
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| wir freuen uns, dass uns Anni ihre Geschichte erzählt hat. Bestimmt hast du auch etwas zu berichten, das gut in diesen Newsletter passen könnte. Wie ist es dir fern der Heimat ergangen? Warum hast du damals den Nordosten verlassen? Wie hältst du Kontakt zu den Leuten von früher? Oder bist du etwa zurückgekehrt? Schreib uns doch einfach an die bekannte Adresse: heimweh@nordkurier.de. | | | |
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Heavy Metal in der Konzertkirche
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| Die Band „Hämatom“ tritt Ende August in Neubrandenburg auf. Die Konzertkirche bietet in diesem Jahr eine große Spanne an Künstlern. | | | |
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Wilde Herzen im Stadtgarten | | | |
| Der Stadtgarten in der Neubrandenburger Innenstadt erweitert sein Programm und probiert sich als Open-Air-Kino. Zum Wohle der Nachbarn gibt es etwas auf die Ohren. | | | |
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Marteria wünscht sich Dresscode | | | |
| Freitagabend wird der IGA-Park beben: Lokalmatador Marteria tritt vor 22.000 Fans auf. Was die beachten sollten, steht hier. | | | |
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Voormann-Finissage mit Beatles-Musik | | | |
| Klaus Voormann signierte Werke für die Finissage einer Ausstellung in Rattey. Versteigerung und Beatles-Musik erwarten die Gäste. | | | |
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Die Trickfilm-Pionierin, die heimlich Frauen liebte | | | |
| Ein biografischer Roman lässt die Pionierin des Silhouettenfilms Lotte Reiniger in neuem Licht erscheinen. Denn einige Geheimnisse ihres Lebens offenbaren sich erst jetzt. Eine Lesung. | | | |
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Ihr wollt weitere Ausflugstipps zu Musikevents, Ausstellungen und Festen? Kein Problem: Weitere Veranstaltungen im Nordosten findet ihr nun auch auf dem Veranstaltungskalender auf nordkurier.de. | | | |
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Zu guter Letzt
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Wie fandet ihr diese Ausgabe? Ihr könnt diese Mail auch an Weggezogene, Dagebliebene, Verwandte, Ostsee- und Seenliebhaber, Küstenkinder, Freunde, Meckelbörger, Hinterpommern und Bekannte weiterleiten, wenn euch dieser Newsletter gefallen hat. Denn Weiterempfehlungen sind bekanntlich das größte Lob. Link zum Abonnieren: www.nordkurier.de/heimweh Ihr habt sonst noch Fragen, Ideen oder Anregungen? Dann schreibt uns unter heimweh@nordkurier.de. Wir freuen uns immer über eure Rückmeldungen!
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| Das Titelbild von Holger Kaatz zeigt den Tollensesee in Neubrandenburg. | | | |
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